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Palladium Aktien & ETFs: So investierst du in das Edelmetall

Palladium gehört zu den seltensten Edelmetallen der Welt und spielt vor allem in der Industrie eine wichtige Rolle. Besonders in der Automobilbranche wird es für Katalysatoren eingesetzt, wodurch die Nachfrage eng mit der weltweiten Wirtschaftsentwicklung verbunden ist. Gleichzeitig stammt ein Großteil des Angebots aus nur wenigen Ländern, was den Palladiumpreis anfällig für geopolitische Ereignisse und Lieferengpässe macht.


Wer in Palladium investieren möchte, kann unter anderem auf Palladium Aktien oder ETFs setzen. Beide Anlageformen ermöglichen es, an der Entwicklung des Palladiummarktes teilzuhaben, ohne das Edelmetall selbst besitzen zu müssen. 


In diesem Ratgeber erfährst du, welche Faktoren den Palladiumpreis beeinflussen, welche Investitionsmöglichkeiten es gibt und für wen sich ein Investment eignen kann.

 

 

Palladium Aktien & ETFs – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Palladium ist vor allem ein Industriemetall und wird im Gegensatz zu Gold oder Silber nur selten als klassischer sicherer Hafen genutzt.


💡 Der Palladiumpreis kann stark schwanken, da Angebot und Nachfrage von wenigen Schlüsselfaktoren wie der Automobilindustrie und der globalen Konjunktur abhängen.


💡 Russland und Südafrika dominieren die weltweite Förderung, weshalb geopolitische Entwicklungen und Produktionsausfälle den Markt erheblich beeinflussen können.


💡 Ein Investment eignet sich vor allem für risikobewusste Anleger, die ihr Portfolio diversifizieren möchten und hohe Kursschwankungen akzeptieren können.


💡 In Palladium lässt sich auf verschiedene Weise investieren, etwa über physisches Palladium, ETFs oder Aktien von Minengesellschaften.

Palladium gehört zu den seltensten Edelmetallen der Welt und spielt vor allem in der Industrie eine wichtige Rolle. Besonders in der Automobilbranche wird es für Katalysatoren eingesetzt, wodurch die Nachfrage eng mit der weltweiten Wirtschaftsentwicklung verbunden ist. Gleichzeitig stammt ein Großteil des Angebots aus nur wenigen Ländern, was den Palladiumpreis anfällig für geopolitische Ereignisse und Lieferengpässe macht.


Wer in Palladium investieren möchte, kann unter anderem auf Palladium Aktien oder ETFs setzen. Beide Anlageformen ermöglichen es, an der Entwicklung des Palladiummarktes teilzuhaben, ohne das Edelmetall selbst besitzen zu müssen. 


In diesem Ratgeber erfährst du, welche Faktoren den Palladiumpreis beeinflussen, welche Investitionsmöglichkeiten es gibt und für wen sich ein Investment eignen kann.

 

 

Palladium Aktien & ETFs – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Palladium ist vor allem ein Industriemetall und wird im Gegensatz zu Gold oder Silber nur selten als klassischer sicherer Hafen genutzt.


💡 Der Palladiumpreis kann stark schwanken, da Angebot und Nachfrage von wenigen Schlüsselfaktoren wie der Automobilindustrie und der globalen Konjunktur abhängen.


💡 Russland und Südafrika dominieren die weltweite Förderung, weshalb geopolitische Entwicklungen und Produktionsausfälle den Markt erheblich beeinflussen können.


💡 Ein Investment eignet sich vor allem für risikobewusste Anleger, die ihr Portfolio diversifizieren möchten und hohe Kursschwankungen akzeptieren können.


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Was ist Palladium und warum ist es wertvoll?

Palladium zählt zu den seltensten Edelmetallen der Welt. Obwohl es wie Gold, Silber und Platin zu den Edelmetallen gehört, unterscheidet sich seine Rolle an den Finanzmärkten deutlich. Sein Wert wird vor allem durch die industrielle Nachfrage bestimmt und weniger durch seine Funktion als Wertspeicher oder sicherer Hafen.

Um die Besonderheiten von Palladium besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf seine wichtigsten Einsatzgebiete sowie den Vergleich mit anderen Edelmetallen.

Was ist Palladium und wofür wird es verwendet?

Palladium ist ein glänzendes, silberweißes Metall und gehört zur Gruppe der Platinmetalle (PGM). Der wichtigste Einsatzbereich von Palladium sind Katalysatoren für Benzinfahrzeuge, in denen das Metall schädliche Abgase reduziert und dabei hilft, Emissionsvorschriften einzuhalten. Darüber hinaus kommt es unter anderem in der Elektronik-, Chemie- und Zahnmedizinbranche zum Einsatz.

Da ein Großteil der Nachfrage aus der Industrie stammt, entwickelt sich der Palladiumpreis häufig im Einklang mit der globalen Konjunktur und der Fahrzeugproduktion. Gleichzeitig ist das Angebot begrenzt: Ein großer Teil der weltweiten Förderung stammt aus Russland und Südafrika. Dadurch können geopolitische Spannungen, Sanktionen oder Produktionsausfälle den Palladiumpreis erheblich beeinflussen.

Im Vergleich zu Gold oder Silber ist der Palladiummarkt außerdem kleiner und weniger liquide. Schon vergleichsweise geringe Veränderungen bei Angebot oder Nachfrage können deshalb zu starken Kursschwankungen führen.

Palladium im Vergleich zu Gold, Silber und Platin

Obwohl Palladium zur gleichen Edelmetallgruppe wie Gold, Silber und Platin gehört, unterscheiden sich die Metalle deutlich in ihrer Verwendung und ihrem Marktverhalten.

Gold gilt vor allem als Wertspeicher und sicherer Hafen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Silber vereint Eigenschaften eines Edel- und Industriemetalls und profitiert sowohl von der Nachfrage der Anleger als auch von industriellen Anwendungen. Platin und Palladium werden dagegen überwiegend in der Industrie eingesetzt und reagieren daher stärker auf die Entwicklung der Weltwirtschaft.

Palladium zeichnet sich insbesondere durch seine hohe Volatilität und die starke Abhängigkeit von der Automobilindustrie aus. Die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen könnte die langfristige Nachfrage nach Palladium zwar verringern, da reine E-Autos keine Abgaskatalysatoren benötigen. Gleichzeitig könnten strengere Emissionsvorschriften oder eine langsamere Umstellung auf Elektromobilität die Nachfrage weiterhin stützen.

Für Anleger bedeutet das: Palladium verhält sich weniger wie ein klassisches Edelmetall und eher wie ein Industriemetall. Wer auf die Entwicklung des Palladiumpreises setzen möchte, kann dafür Palladium Aktien oder ETFs nutzen, da diese einen einfachen Zugang zum Markt ermöglichen.

Palladium Aktie ETF: Tabelle Vergleich Edelmetalle


Welche Faktoren beeinflussen den Palladiumpreis?

Der Palladiumpreis wird von verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Faktoren beeinflusst. Anders als Gold hängt seine Preisentwicklung vor allem von der industriellen Nachfrage und dem begrenzten Angebot ab. Dadurch reagiert Palladium häufig stärker auf Veränderungen der Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse.

Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:

  • Industrielle Nachfrage: Der größte Teil der weltweiten Palladiumnachfrage stammt aus der Automobilindustrie – steigt die Fahrzeugproduktion oder werden strengere Emissionsvorschriften eingeführt, kann dies die Nachfrage und damit den Palladiumpreis erhöhen. Ein Rückgang der Produktion oder eine schwächere Konjunktur können den gegenteiligen Effekt haben.
  • Angebot und Förderung: Ein Großteil des weltweiten Palladiums wird in Russland und Südafrika gefördert. Politische Spannungen, Sanktionen, Streiks oder Produktionsausfälle können das Angebot einschränken und den Preis deutlich beeinflussen.
  • Elektromobilität: Da reine Elektrofahrzeuge keine Abgaskatalysatoren benötigen, könnte die steigende Verbreitung von E-Autos die langfristige Nachfrage nach Palladium verringern. Strengere Emissionsvorschriften oder eine langsamere Umstellung auf Elektromobilität die Nachfrage wiederum antreiben.
  • Konjunktur: Als Industriemetall entwickelt sich Palladium häufig im Einklang mit der Weltwirtschaft. Wächst die Wirtschaft, steigt in vielen Fällen auch die Nachfrage aus der Industrie. In wirtschaftlichen Abschwungphasen kann sie dagegen sinken.
  • Verhältnis zu Platin: Palladium und Platin erfüllen in vielen industriellen Anwendungen ähnliche Aufgaben. Verändert sich das Preisverhältnis der beiden Metalle deutlich, können Hersteller teilweise von einem Metall auf das andere umsteigen, was sich auf die Nachfrage und den Palladiumpreis auswirken kann.


Lohnt es sich, in Palladium zu investieren?

Ob sich ein Investment in Palladium lohnt, hängt von den persönlichen Anlagezielen und der individuellen Risikobereitschaft ab. Wer in Palladium investieren möchte, sollte in jedem Fall sowohl die Chancen als auch die Besonderheiten dieses Marktes kennen.

Chancen eines Palladium Investments

Ein Investment in Palladium kann unter anderem folgende Vorteile bieten:

  • Nachfrage aus der Automobilindustrie: Palladium wird vor allem in Katalysatoren für Benzinfahrzeuge eingesetzt. Solange Verbrenner und Hybridfahrzeuge eine wichtige Rolle spielen, bleibt die Automobilindustrie ein bedeutender Nachfragetreiber.
  • Begrenztes Angebot: Die Förderung konzentriert sich auf wenige Länder wie Russland und Südafrika. Kommt es dort zu Produktionsausfällen oder geopolitischen Spannungen, kann das Angebot sinken und den Palladiumpreis stützen.
  • Diversifikation: Da sich Palladium häufig anders entwickelt als Aktien oder klassische Edelmetalle wie Gold, kann es als Beimischung zur Diversifikation eines breit aufgestellten Portfolios beitragen.
  • Potenzial durch Marktungleichgewichte: Der vergleichsweise kleine Markt reagiert oft empfindlich auf Veränderungen von Angebot und Nachfrage. Dadurch können sich – insbesondere kurzfristig – attraktive Kurschancen ergeben.

Für wen eignet sich ein Investment?

Palladium gilt aufgrund seiner hohen Volatilität als eher spekulative Anlage. Für Anleger, die bereits ein breit diversifiziertes Portfolio besitzen und bewusst höhere Kursschwankungen in Kauf nehmen, kann ein Investment eine interessante Ergänzung sein.

Viele Privatanleger entscheiden sich dabei für eine Palladium Aktie oder einen Palladium ETF, um an der Entwicklung des Palladiummarktes teilzuhaben. Diese Anlageformen ermöglichen einen einfachen Zugang zum Markt, ohne das Edelmetall selbst kaufen oder lagern zu müssen.

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GUT ZU WISSEN

Palladium reagiert besonders sensibel auf die Entwicklung der Weltwirtschaft. Während des Corona-bedingten Markteinbruchs im Frühjahr 2020 zum Beispiel fiel der Palladiumpreis innerhalb weniger Wochen von rund 2.500 US-Dollar je Feinunze auf etwa 1.500 US-Dollar


Dieses Beispiel zeigt, wie stark das Edelmetall auf veränderte Erwartungen hinsichtlich der industriellen Nachfrage reagieren kann.


Wie kann man in Palladium investieren?

Wer in Palladium investieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Je nach Anlageform unterscheiden sich die Risiken, die Liquidität und der direkte Bezug zum Palladiumpreis. Für Privatanleger zählen vor allem Palladium ETFs und Palladium Aktien zu den beliebtesten Möglichkeiten, um an der Entwicklung des Edelmetalls teilzuhaben.

Hinweis: Die im folgenden genannten Titel stellen keine Anlageberatung dar.

Palladium ETFs

Ein Palladium ETF bietet eine einfache Möglichkeit, an der Entwicklung des Palladiumpreises teilzunehmen, ohne das Edelmetall selbst kaufen oder lagern zu müssen. ETFs lassen sich wie Aktien über die Börse handeln und eignen sich daher besonders für Anleger, die einen unkomplizierten Zugang zum Palladiummarkt suchen.

Je nach Produkt investieren Palladium ETFs direkt in das Edelmetall oder bilden dessen Preisentwicklung nach. Vor einer Investition lohnt sich deshalb ein Blick auf die Anlagestrategie, die Kosten und die Zusammensetzung des jeweiligen Produkts.

Beispiele für Palladium ETFs bzw. ETCs sind:

  • iShares Physical Palladium ETC (IPDM.UK)
  • WisdomTree Physical Palladium ETC (VZLB.DE)

Übrigens: Über XTB kannst du nicht nur in Palladium ETFs investieren, sondern erhältst auch Zugang zu zahlreichen weiteren Rohstoff ETFs und weiteren internationalen Anlageprodukten.

Palladium Aktien

Wer nicht direkt auf den Palladiumpreis setzen möchte, kann auch in eine Palladium Aktie investieren. Dabei handelt es sich in der Regel um Unternehmen, die Palladium fördern oder einen wesentlichen Teil ihres Umsatzes mit dem Edelmetall erzielen.

Der Kurs einer Palladium Aktie hängt jedoch nicht ausschließlich vom Palladiumpreis ab. Auch Faktoren wie Produktionskosten, Unternehmensergebnisse, Managemententscheidungen oder die allgemeine Entwicklung der Aktienmärkte beeinflussen die Wertentwicklung.

Bekannte Palladium Aktien sind unter anderem:

  • Sibanye Stillwater (SBSW.US) – Einer der weltweit größten Produzenten von Platinmetallen, darunter auch Palladium.
  • Vale S.A. (VALE.US) – Brasilianischer Bergbaukonzern, der neben Eisenerz auch Palladium und weitere Industriemetalle fördert.

Physisches Palladium

Eine weitere Möglichkeit besteht im Kauf von Palladiumbarren oder -münzen. Dabei besitzen Anleger das Edelmetall direkt und sind unmittelbar an dessen Preisentwicklung beteiligt.

Im Vergleich zu Gold oder Silber ist der Markt für physisches Palladium jedoch kleiner. Dadurch können die Kauf- und Verkaufsspannen höher ausfallen und der Verkauf mitunter mehr Zeit in Anspruch nehmen. Hinzu kommen Kosten für Lagerung und Versicherung, die bei einem Investment berücksichtigt werden sollten.

Palladium Trading mit CFDs

Wer kurzfristig auf die Entwicklung des Palladiumpreises spekulieren möchte, kann dies auch über Palladium CFDs tun. Mit CFDs lässt sich sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. Durch den Einsatz eines Hebels erhöht sich jedoch nicht nur das Gewinnpotenzial, sondern auch das Verlustrisiko.

Neben CFDs auf den Palladiumpreis stehen auch CFDs auf börsengehandelte Palladium-Produkte zur Verfügung, beispielsweise der Aberdeen Standard Physical Palladium Shares ETF CFD.

Da Hebelprodukte mit einem höheren Risiko verbunden sind, eignen sie sich in erster Linie für erfahrene Anleger und werden überwiegend für kurzfristige Handelsstrategien genutzt.

In Palladium investieren: Das bietet XTB

Wer in Palladium investieren möchte, profitiert bei XTB von einer breiten Auswahl an Anlageprodukten. Je nach Anlagestrategie kannst du sowohl langfristig in Palladium Aktien und Palladium ETFs bzw. ETCs investieren als auch kurzfristige Marktbewegungen mit CFDs handeln.

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Zu den weiteren Vorteilen von XTB gehören:

  • 0% Kommission auf Aktien und ETFs bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100.000€ (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien)
  • Große Auswahl an internationalen Aktien und ETFs, darunter auch Unternehmen und Produkte mit Bezug zum Palladiummarkt
  • Kostenloses Demokonto, mit dem du Strategien zunächst unter realistischen Marktbedingungen testen kannst, ohne eigenes Kapital zu riskieren
  • Aktien- und ETF-Sparpläne, mit denen du langfristig und regelmäßig Vermögen aufbauen kannst
  • Zinsen auf nicht investiertes Guthaben, sodass dein Kapital auch dann für dich arbeiten kann, wenn du gerade keine Position eröffnet hast
  • Intuitive Handelsplattform und App, mit denen du dein Portfolio jederzeit im Blick behältst und flexibel auf Marktbewegungen reagieren kannst

Egal, ob du langfristig über Palladium Aktien oder Palladium ETFs investieren oder kurzfristige Kursbewegungen mit CFDs handeln möchtest – XTB bietet dir die passenden Werkzeuge und Anlageprodukte für unterschiedliche Anlagestrategien.


Welche Risiken muss man vor einer Investition in Palladium beachten?

Palladium bietet zwar interessante Renditechancen, ist jedoch mit höheren Risiken verbunden als viele andere Edelmetalle. Da der Markt vergleichsweise klein ist und stark von der Industrie abhängt, kann der Palladiumpreis innerhalb kurzer Zeit deutlich schwanken.

Zu den wichtigsten Risiken gehören:

  • Abhängigkeit von der Automobilindustrie: Ein Großteil der weltweiten Palladiumnachfrage stammt aus der Automobilbranche. Sinkende Fahrzeugverkäufe, wirtschaftliche Abschwünge oder eine geringere Produktion können die Nachfrage und damit auch den Palladiumpreis belasten.
  • Steigende Verbreitung von Elektrofahrzeugen: Palladium wird hauptsächlich in Katalysatoren für Benzinfahrzeuge eingesetzt. Da reine Elektroautos keine Abgaskatalysatoren benötigen, könnte die langfristige Nachfrage mit dem wachsenden Anteil von E-Fahrzeugen zurückgehen.
  • Angebotsrisiken: Ein Großteil der weltweiten Palladiumförderung entfällt auf Russland und Südafrika. Geopolitische Spannungen, Sanktionen, Streiks oder Produktionsausfälle in diesen Ländern können zu erheblichen Preisschwankungen führen.
  • Hohe Volatilität: Der Palladiummarkt ist kleiner und weniger liquide als die Märkte für Gold oder Silber. Dadurch können bereits vergleichsweise geringe Veränderungen bei Angebot oder Nachfrage starke Kursbewegungen auslösen.
  • Unternehmensrisiken bei Palladium Aktien: Wer über eine Aktie investiert, trägt zusätzlich das Risiko unternehmensspezifischer Entwicklungen. Faktoren wie steigende Förderkosten, schwache Geschäftszahlen oder Managemententscheidungen können den Aktienkurs unabhängig vom Palladiumpreis beeinflussen.
Palladium Aktie ETF: Diagramm Kursvergleich Edelmetalle
Die Grafik zeigt, dass sich Palladium in den vergangenen Jahren deutlich schwächer entwickelt hat als andere Edelmetalle. Während Gold, Silber und Platin seit 2021 teils kräftige Kursgewinne verzeichneten, entwickelte sich der Palladiumpreis rückläufig. Das verdeutlicht, dass selbst Edelmetalle sehr unterschiedlich auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren können und die historische Wertentwicklung keine Garantie für zukünftige Renditen ist.  Quelle: XTB

 

 

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FAQ

Palladium bietet Chancen durch die industrielle Nachfrage und das begrenzte Angebot, unterliegt aber starken Kursschwankungen. Ob sich ein Investment lohnt, hängt daher von deiner Anlagestrategie und Risikobereitschaft ab.

Du kannst über eine Palladium Aktie, einen Palladium ETF bzw. ETC oder einen CFD in Palladium investieren. Welche Anlageform geeignet ist, hängt von deinem Anlagehorizont und deinen Zielen ab.

Ja. Auch wenn häufig von einem Palladium ETF gesprochen wird, werden Rohstoffe in Europa meist über ETCs abgebildet. Bekannte Beispiele sind der iShares Physical Palladium ETC und der WisdomTree Physical Palladium ETC.

Zu den bekanntesten Palladium Aktien zählen Unternehmen wie Sibanye-Stillwater, Impala Platinum Holdings und Vale S.A., die unter anderem Palladium fördern.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind hierbei Faktoren wie Förderkosten, Unternehmensentwicklung und Marktumfeld.

Der Palladiumpreis wird vor allem von der Nachfrage der Automobilindustrie, dem Angebot aus Russland und Südafrika sowie der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung beeinflusst.

Platin und Palladium unterscheiden sich vor allem bei ihren Einsatzgebieten. Während Palladium stärker von der Automobilindustrie abhängt, profitiert Platin zusätzlich von weiteren industriellen Anwendungen, etwa im Wasserstoffsektor.

Der Palladiummarkt ist vergleichsweise klein und weniger liquide als die Märkte für Gold oder Silber. Dadurch können schon geringe Veränderungen bei Angebot oder Nachfrage starke Preisschwankungen auslösen.

Ein Palladium ETF bzw. ETC bildet die Entwicklung des Palladiumpreises direkter ab. Palladium Aktien bieten zusätzliches Renditepotenzial, sind aber auch von der Entwicklung des jeweiligen Unternehmens abhängig.

Gold gilt als klassischer Wertspeicher, während Palladium vor allem ein Industriemetall ist. Deshalb unterscheiden sich beide Edelmetalle deutlich hinsichtlich Risiko und Einsatz im Portfolio.

Jens Klatt

Marktanalyst bei XTB | Berlin

Jens Klatt ist seit über 20 Jahren als Analyst und Trader in der Finanzbranche tätig und hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Aufgrund seiner Erfahrung ist er ein gern gesehener Interview-Gast im deutschen TV, z.B. bei ARD oder Welt.

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Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte

Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!


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